September 2006

Kindergudrun2005 (Raum Lemgo)

kam vor etlichen Jahren praktisch kostenlos an ein großes 20er-Jahre 142cm Konzertklavier der kaum bekannten, aber achtbaren und eigenwilligen Firma Fritz Ohm aus der (umso bekannteren) Klavierstadt Braunschweig. Einige Monate, bevor sie auf mich aufmerksam wurde, erhielt dieses Klavier von einer regionalen Fachwerkstatt für vergleichsweise wenig Geld eine umfangreiche Überholung, im Grunde eine Generalrenovierung, bei der allerdings technisch, optisch und akustisch sehr viel Handlungsbedarf im Feinen übergeblieben war. Dieses Klavier wäre konstruktions- wie zustandsmäßig ein lohnendes Objekt für Fachgespräche. Doch hier, im Rahmen einer Referenzenliste, möchte ich in diesem Falle nicht ins Detail gehen. Das Ohm-Klavier erhielt von mir mindetens 16 Stunden Zuwendung, zuzüglich mehrerer Nachsorge-Termine.

Kindergudrun2005 schreibt mir:
>> Im September 2006 hat PianoCandle an meinem Klavier "Fritz Ohm Braunschweig" aus den 1920er Jahren gehämmert, geschliffen, geschraubt, geklebt und gepudert. Von der Mechanik eines Klaviers verstehe ich nichts, wohl aber vom Klang. So sauber und klar wie jetzt war er noch nie! Seitdem spiele ich endlich wieder gern und genieße die Töne. Ein großes dickes Dankeschön an PianoCandle... ich werde niemand andren mehr an mein Klavier heranlassen! <<

 
Bemerkenswertes beim Fritz-Ohm-Konzertklavier: hängende Wirbelanordnung, extrem breiter Klangsteg
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